Reparatur- und Service-Zentrum

Seit Ende September bilden BFI und R.U.S.Z gemeinsam Reparaturfachkräfte aus. Das Pilotprojekt soll die Weichen für ein regelmäßiges bundesweites Ausbildungsangebot stellen, denn die kreislaufwirtschaftstaugliche Reparatur-Infrastruktur der Zukunft braucht ihre Fachkräfte!

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Seit seiner Gründung 1998 macht das R.U.S.Z die Erfahrung, wie schwierig es ist, ausgebildete Reparaturtechniker*innen zu finden. Bis jetzt haben wir uns mit Lehrlingsausbildung und Arbeitstrainings für arbeitslose Mechatroniker*innen beholfen. Gespräche mit Interessent*innen für unser ökosoziales Franchise-System haben den Flaschenhals Personalrekrutierung als zentrales Problem bestätigt. Deshalb haben wir – gemeinsam mit dem BFI – das Pilotprojekt „Zukunftsberuf Reparaturtechniker*in“ konzipiert und erfolgreich beim AMS Wien eingereicht.

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In einem sechsmonatigen Lehrgang sollen die Trainees Kenntnisse aus den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik und Mechatronik erwerben und praktische Erfahrung in der Reparatur und Wartung von Haushaltsgeräten im R.U.S.Z sammeln. Teamarbeit, Kundenorientierung und Nachhaltigkeitsbildung stehen dabei ebenso auf dem Programm wie das Reparatur-Know-How aus unserem Werkstättenalltag.

Nach einer Clearing-Woche Ende September, in der es darum ging, Interessen, Kompetenzen und Eignungen der Interessent*innen zu erheben und zu besprechen, geht es für 10 Trainees ans Eingemachte in puncto Haushaltsgerätereparatur, abwechselnd theoretisch im BFI und praktisch im R.U.S.Z Wien/Lützowgasse. Unsere Neo-Zangler*innen bringen viel Engagement, Teamgeist und Nachhaltigkeitsbewusstsein mit und wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit!

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Das Pilotprojekt läuft bis März 2022 und wird vom R.U.S.Z durch den R.U.S.Z – Verein zur Förderung der Sozialwirtschaft abgewickelt. Diese Weiterbildungsmöglichkeit soll bei Erfolg regelmäßig bundesweit angeboten werden – idealerweise als Möglichkeit der Spezialisierung in der Mechatroniker*innen-Lehrlingsausbildung. Wir sind dazu in Gesprächen mit der WKO.